Spezialangebote

KEIMBROT

Das Dinkel-Keimbrot, Mehlspeisen und Marmorgugel vom Keimlingsbäcker gibt es ab November 2019 wieder jede 2. Woche am Dienstag Nachmittag in kleinen Mengen und solange der Vorrat reicht.

November: am 4. und am 19.

Dezember: am 3. und am 17. (am 31. nur vorbestelltes)

Jänner 2020: am 14. und am 28.

Februar 2020:am 4. und am 18.

März 2020: am 3. und am 17. und am 31.

April 2020: am 15.(das ist der Mittwoch; wegen der Ostermontag vereschiebt sich die Lieferung um einen Tag.) und am 28.

Mai 2020: am 12. und am 26.

Juni 2020: am 3. (wegen dem Pfingstrosenmontag wieder um einen Tag verschoben) und am 16. und am 30.

Juli 2020: am 14.

Rest vom Juli und August+ September 2020 machen wir Keimbrot-Pause. Ausnahmen sind möglich. Bitte rede mit uns.

 

URWALDKAFFEE

KOGI URWALDKAFFEE haben wir seit 2017 im Sortiment und wir sind sehr glücklich darüber, dass wir die Ehre haben, diesen wunderbaren Kaffee zu verkaufen zu dürfen.

Nicht nur,

  • dass jede Kaffeebohne REIF von menschlicher Hand geerntet wird,
  • dass die Kaffeebäume nicht auf Plantagen sondern wild wachsen, dort wo sie sich wohlfühlen,
  • die mit Kaffeebohnen gefüllten Säcke werden darüberhinaus im Hafen (in Kolumbien), in den dortigen Lagerhallen, bevor sie auf die Seereise nach Europa gehen, auch noch von den Schamanen der KOGI GESEGNET.

Bitte, wo bekommst du schon gesegneten Kaffee?

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Das wollen wir nicht. Du probierts am besten selber aus, ob die gesegneter Kaffee schmeckt. Vielleicht schmeckst du den Segen, vielleicht auch nicht.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass KOGI Kaffee auch von emfpindlichen Mägen sehr gut vertragen wird.

Mir persönlich gefällt natürlich auch der Gedanke, dass ich mit jeder Tasse KOGI Kaffee dabei mit helfe, dass die  KOGI-Indianer zwei m2 Land zurückkaufen können. Ich trinke täglich drei Tassen - das sind 6 m2 täglich. Das ist Friedensarbeit - finde ich.

Hier noch ein wenig mehr Informationen zum

Projekt CAFÉ KOGI

Die KOGI sind ein uraltes indigenes Volk, welches im Norden Kolumbiens, in der ‚Sierra Nevada de Santa Marta‘, lebt. Es sind etwa 21.000 KOGI, die gemeinsam mit drei anderen Brüderstämmen, auf einem Gebiet in  der  Größe Vorarlbergs* leben. Sie leben außerhalb unserer Welt. Sie haben kein Geld, keinen Strom, keine Straßen … – und es geht ihnen gut dabei. Sie wollen genauso weiterleben und ihre Kultur erhalten.

 

Damit zählen die KOGI und ihre Brüderstämme zu den wenigen Stämmen von Indigenen, die ausreichend groß sind, die ihre Sprache und Kultur erhalten konnten und damit über ein uraltes Wissen verfügen - was für uns heute wichtiger denn je sein könnte. Die KOGI verstehen sich und leben seit Menschengedenken als „Die Hüter der Erde“. Sie leben, um die Erde am Leben und im Gleichgewicht zu halten.

Ihre Heimat, die Sierra Nevada de Santa Marta, hat nicht nur die Form eines Herzens, die KOGI sehen sie als „Das Herz der Erde“. Wenn das Herz stirbt, stirbt die Erde, so sagen die Weisen der KOGI. Ihre Rituale und Gebete verrichten die KOGI an überliefert heiligen Plätzen in der Natur. Es sind dies Quellen, Felsen, die Bergseen, Flussmündungen und andere Orte. Jeder Platz hat seine bestimmte Bedeutung.

Die Schamanen der KOGI haben seit geraumer Zeit erkannt, dass die Erde so sehr aus dem Gleichgewicht geraten ist, dass ihre Rituale oft nicht mehr ausreichen, um ein Gleichgewicht wieder her zu stellen.

Das hat lt. Den KOGI zwei Gründe:

  1. zu vielen der heiligen Plätze haben die KOGI keinen Zugang (mehr) und können daher dort keine Rituale begehen und entsprechend gewisse Aspekte, die mit eben diesen Plätzen verbunden sind, nicht bearbeiten.
  2. Wir, die kleinen Brüder, wie sie uns nennen, betreiben Raubbau an der Natur, der so groß ist, dass sie dagegen nicht (mehr) ankommen können.

Die KOGI haben erkannt, dass sie ihre Funktion als ‚Hüter der Erde‘, als unsere großen Brüder, nicht erfüllen können, wenn diese beiden Punkte nicht gelöst werden. Um die heiligen Plätze zurück zu kaufen, brauchen die KOGI und ihre Brüderstämme Geld.

Die Weisen hatten vor Jahren die Vision, dass die heilige Pflanze Kaffee, die in den Wäldern der KOGI wild wächst, diese Probleme lösen kann.

Diese Vision brachte ihnen der Gott des Waldes und der Bäume: „Kalashe“.

„Kalashe“ riet ihnen, die Kaffeebohnen zu ernten und mit Hilfe von Partnern wie uns, um die ganze Welt zu schicken, um die Botschaft der KOGI zu verbreiten. Mit den Einnahmen daraus ist es ihnen möglich, nach und nach heilige Plätze von den aktuellen Besitzern zurückzukaufen. Ein rechtliches Vorgehen nach 500 Jahren des Landraubs ist sinnlos.

Der Kaffee wird mit viel Liebe gepflegt (angebaut wäre das falsche Wort, denn er wächst da schon) und mit Ritualen beim Wachstum begleitet. Pestizide und Dünger gibt es hier nicht. Bis zum Hafen Cartagena, wo der Kaffee in einen großen Container kommt, begleiten die Weisen/Schamanen den Kaffee und segnen ihn ein letztes Mal.

Die ‚Urwaldkaffee‘ zahlt einen deutlich über dem Marktpreis liegenden Kaffeepreis und zusätzlich bekommen die KOGI 20 % des Gewinns von ‚Urwaldkaffee‘.

Darüber hinaus bekommt auch jede der 1600 am Projekt CAFÉ KOGI beteiligten Familien, die jeweils etwa 2 Säcke Kaffee dazu beitragen, ein wenig Geld für ihren Beitrag. Davon wird dann doch einmal eine Machete, Gummistiefel o.ä. gekauft.

Uns ist wichtig, dass Ihr erkennt, dass die KOGI dies alles machen, um unsere Erde – FÜR UNS – zu retten. Sie sind keine armen Indianer, die Geld für irgendetwas brauchen. In ihren Bergen haben sie alles. Sie werden dort noch leben, wenn wir in unserer modernen Zivilisation immer mehr unter der Erderwärmung und unter den daraus resultierenden Konflikten leiden. Die KOGI können ohne uns leben. Aber sie wollen es nicht, Wir sind ihre kleinen Brüder. Sie wollen uns beschützen.

 

*im ursprünglich von Oliver Driver verfassten Text nennt er das Saarland als Vergleich. Vorarlberg wurde von uns eingesetzt, weil es in etwa gleich groß ist, wie das Saarland und für uns Österreicher*innen ein verständlicherer Vergleich.

 

"Protect the Heart of the World" ist unser Siegel, mit dem Sie Ihre Unterstützung für den Erhalt der Natur zeigen können.

Ein Körper kann leben, wenn er einen Finger oder gar ein Bein verloren hat. Aber wenn das Herz stirbt, stirbt der ganze Mensch. Mit dieser Metapher versinnbildlicht KOGI-Oberhaupt Máma José Gabriel die Wichtigkeit der Sierra Nevada de Santa Marta.

Für die KOGI ist dieses Gebirge "El Corazon del Mundo": DAS HERZ DER ERDE.

Der Amazonas-Regenwald ist für sie die Lunge - auch ohne Lunge wird die Erde nicht überleben.

Sicherlich wird nicht jeder, der guten Kaffee liebt und deshalb CAFÉ KOGI trinkt, die Wichtigkeit der spirituellen Arbeit der KOGI nachvollziehen können. Es ist ja auch ein wenig ungewöhnlich, dass einzelne Menschen meinen, durch Rituale etwas für die Erde und die Menschheit tun zu können. Ob Beten hilft, muss Jede und Jeder für sich entscheiden. 

 

Aber reicht nicht allein die Tatsache aus, dass ein Volk von fast 21.000 Menschen offensichtlich die Berufung hat, die Natur zu schützen und dies über alles andere stellt?

Alles, was die KOGI tun, geschieht unter dem Aspekt, nicht mehr zu nehmen, als man auch zurückgeben kann. Dies gilt insbesondere im Umgang mit der Natur. Wer erntet, muss auch etwas zurückgeben. Und so überlassen die KOGI große Gebiete, die sie durch Spenden zurückkaufen konnten, der Natur - und die hat innerhalb weniger Jahre das Land zurückerobert.

 Als ich mit den KOGI 2014 darüber sprach, dass gewisse Dinge, die für uns in Deutschland normal sind, doch sicher auch für die KOGI den Lebensstandard erhöhen würden, lachten sie mich nicht aus. Teilweise gaben sie mir Recht. Aber sie erklärten mir, was das bedeuten würde. Jede einzelne Errungenschaft ist nützlich. Und zugleich bringt sie vieles andere mit. So wäre es wahrscheinlich erforderlich, eine Straße zu bauen, um Dinge in die Dörfer zu transportieren. Sobald aber eine Straße da ist, kommt ein unkontrollierbarer Strom von anderen Dingen. Bald gibt es einen Kiosk, Touristen, Alkohol, Elektrizität - und in jeder Hütte steht ein Fernseher. Und was ganz wichtig ist, ist das Geld. Noch leben die KOGI weitestgehend geldlos. Jeder produziert selbst, was er braucht. Bei den östlich der Sierra Nevada lebenden Wayuu, ein Indianerstamm, der sich schon stark an unsere Zivilisation angenähert hat, lässt sich dies beobachten. Und genau dies wollen die KOGI nicht. Ihre Kultur soll nicht zur Folklore werden, sie sehen sich nicht als Völkerkundemuseum. Sie wollen sich weiter um die Erde kümmern und dies gerne noch intensiver und mit mehr Power als zuvor.

Um unserem - und Ihrem - Engagement einen Namen zu geben und gemeinsam mehr zu bewirken, haben wir das Siegel "Protect the Heart of the World" entwickelt. Machen Sie mit, trinken Sie CAFÉ KOGI, verschenken Sie ihn zu besonderen Anlässen, zu Weihnachten oder Feiern an Mitarbeiter und Kunden. Gemeinsam mit Menschen, für die Nachhaltigkeit nicht nur ein Marketinginstrument ist, wollen wir die Welt ein klein wenig besser machen. 

Unsere Vision ist es, eine Gemeinschaft zu entwickeln, die mit diesem Siegel auch nach außen hin zeigt, dass wir uns um den Erhalt der Natur sorgen - und kümmern.

Erde Gut ~ Alles Gut

Grüß Göttin ...